Jobbörse für Jugendliche ab 14 Jahren

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Bitte lesen Sie die Wissenswertes zur Jugendarbeit unten, bevor Sie sich bei sackgeldjobs.ch anmelden. Die wichtigsten Punkte sind:

‚Äʬ ¬ ¬ Das Mindestalter betr√§gt 13 Jahre.
‚Äʬ ¬ ¬ Es d√ľrfen nur leichte Arbeiten und Boteng√§nge verrichtet werden.
‚Äʬ ¬ ¬ Die H√∂chstarbeitszeiten f√ľr Jugendliche ab 13 Jahren betragen 3 Stunden pro Tag und 9 Stunden pro Woche.
‚Äʬ ¬ ¬ Die Haftplicht- und Unfallversicherung ist Sache des teilnehmenden Jugendlichen.

Wissenswertes zur Jugendarbeit


1.¬ ¬ ¬ Wo ist der Schutz der jugendlichen Arbeitnehmer gesetzlich geregelt?

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Jugendarbeit finden sich in den Art. 29 bis 31 des Arbeitsgesetzes (ArG) sowie im 4. Kapitel der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1). Am 1. Januar 2008 treten die neuen Bestimmungen der Jugend-arbeitschutzverordnung (Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz [VArG5]) in Kraft. Das Arbeitsgesetz und seine Verord¬nungen gehören zum öffentlichen Recht und sind deshalb zwingend.
Arbeitsgesetz und einschlägige Verordnungen können kostenlos auf der Internetseite www.admin.ch (-> Bundesgesetze -> Systematische Sammlung) eingesehen werden.

2.¬ ¬ ¬ Wen betreffen die Jugendarbeitnehmerschutzbestimmungen?
Als Jugendliche gelten Personen bis zu ihrem 18. Geburtstag. Die gesetzlichen Vorschriften gelten f√ľr alle Jugendlichen, unabh√§ngig davon, ob sie sich bereits in einer beruflichen Ausbildung befinden, in der Arbeitswelt integriert sind oder in der Freizeit ihr Taschen¬¨geld aufbessern wollen.

3.¬ ¬ ¬ Welche Schranken sind zu beachten?

F√ľr Jugendliche unter 15 Jahren gilt ein grunds√§tzliches Arbeitsverbot. Die Jugend-arbeit¬¨schutzverordnung (vgl. oben, Ziffer 1) regelt allerdings gewisse Ausnahmen. So ist es m√∂glich, dass Jugendliche f√ľr kulturelle, k√ľnstlerische und sportliche T√§tigkeiten sowie zu Werbezwecken besch√§ftigt werden.
Jugendliche d√ľrfen unter gewissen Bedingungen sogar bereits ab 13 Jahren leichte Arbeiten und Boteng√§nge verrichten. Bei der Frage, ob "leichte Arbeit" vorliegt, sind die Art der Arbeit und die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit, H√§ufigkeit etc.) massgeblich. So w√ľrde beispiels¬¨weise das Verteilen von Brosch√ľren w√§hrend einer Stunde pro Woche als leichte Arbeit qualifiziert.

4.   Welche Tätigkeiten sind verboten?
F√ľr Jugendliche generell verboten sind gef√§hrliche Arbeiten. Als gef√§hrlich gelten Arbeiten die ihrer Natur nach oder aufgrund der Umst√§nde, unter denen sie verrichtet werden, die Gesundheit, die Ausbildung und die Sicherheit der Jugendlichen sowie deren physische und psychische Entwicklung beeintr√§chtigen k√∂nnen. Als gef√§hrlich qualifiziert werden beispielsweise Arbeiten mit Werkzeugen, Transporteinrichtungen und Maschinen, bei welchen erfahrungsgem√§ss eine erh√∂hte Unfallgefahr besteht (z.B. Dampfkessel und Heisswasserkessel), Arbeiten mit besonders gef√§hrlichen Chemikalien, Arbeiten bei extremer Hitze und K√§lte, L√§rm oder Ersch√ľtterungen, sowie Arbeiten mit dem Risiko physischen, psychischen, moralischen oder sexuellen Missbrauchs. Ausnahmen vom Verbot gef√§hrlicher Arbeiten sind nur im Rahmen der beruflichen Grundausbildung m√∂glich.

5.¬ ¬ ¬ Was gilt im Gastrogewerbe?
Jugendliche d√ľrfen nicht zur Bedienung in Bars, Nachtlokalen oder Diskotheken angestellt werden. F√ľr die Bedienung von G√§sten in Hotels, Restaurants und Caf√©s ist die Besch√§ftigung von Jugendlichen unter 16 Jahren unzul√§ssig. Bewilligungspflichtige Ausnahmen sind im Rahmen der beruflichen Grundausbildung bzw. von Praktika m√∂glich.

6.   Welche Höchstarbeitszeiten gilt es zu beachten?
Die H√∂chstarbeitszeiten f√ľr schulpflichtige Jugendliche ab 13 Jahren betragen 3 Stunden pro Tag und 9 Stunden pro Woche. Schulpflichtige Jugendliche ab 13 Jahren d√ľrfen w√§hrend der halben Dauer der Schulferien und w√§hrend eines Berufswahl-praktikums 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche arbeiten.

7.¬ ¬ ¬ Ist Nacht- und Sonntagsarbeit erlaubt?
Nacht- und Sonntagsarbeit ist f√ľr Jugendliche generell verboten. Ausnahmen werden nur dann beh√∂rdlich bewilligt, wenn dies im Rahmen der beruflichen Grundausbildung unentbehrlich ist. Bei k√ľnstlerischen, kulturellen und sportlichen Anl√§ssen, die nur abends oder am Sonntag stattfinden, d√ľrfen Jugendliche ebenfalls ausnahmsweise eingesetzt werden.